Thursday, January 24, 2008


Wilhelm Maybach
Ingenieur, Automobilkonstrukteur
1846
9. Februar: Wilhelm Maybach wird als zweiter von fünf Söhnen des Schreiners Christian Maybach und dessen Ehefrau Luise (geb. Dannwolf) in Heilbronn geboren.
1856
Zwei Jahre nach dem Tod der Mutter wählt der Vater aller Wahrscheinlichkeit nach den Freitod durch Ertrinken.
Maybach wächst im Waisenhaus in Reutlingen auf.
1861-1865
Ausbildung zum Technischen Zeichner im Konstruktionsbüro der dem Waisenheim angeschlossenen Maschinenfabrik.
Maybach belegt an der städtischen Oberrealschule Abendkurse in Physik und Mathematik.
1865-1869
Tätigkeit als Detailkonstrukteur in der Maschinenfabrik des Waisenheims.
1867
Gottlieb Daimler übernimmt die Leitung der Maschinenfabrik.
1869
Maybach folgt Daimler in die Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe AG. Er arbeitet im Konstruktionsbüro als Technischer Zeichner.
1873
Maybach wechselt zur Gasmotorenfabrik Deutz AG nach Köln und leitet das Konstruktionsbüro. Daimler ist bei Deutz bereits seit 1872 im Vorstand tätig.
Maybach bringt den Otto-Motor, eine Konstruktion von Nicolaus Otto (1832-1891), zur Serienreife. Otto ist ebenfalls bei Deutz beschäftigt.
ab 1875
Maybach arbeitet an Versuchen zur Vergasung des Benzins.
1876
Er präsentiert die Motoren der Firma Deutz auf der Weltausstellung in Philadelphia (USA).
1877
Maybach überarbeitet den von Otto konstruierten Viertaktmotor und bringt auch diesen zur Serienreife.
1878
Heirat mit Bertha Habermaas, Tochter des Posthalters von Maulbronn und Freundin der Ehefrau Daimlers.
1879
Geburt seines Sohns Karl Maybach.
1882
Differenzen zwischen Daimler und Otto veranlassen Daimler zur Gründung eines eigenen Betriebs. Maybach folgt Daimler in dessen Werkstatt in Cannstatt. Daimler plant hier die Entwicklung eines schnellaufenden Benzinmotors.
1883-1889
Nach der Konstruktion eines kleinen, schnellaufenden Verbrennungsmotors arbeitet Maybach an den Einsatzmöglichkeiten des Motors.
Er konstruiert ein mit einem hölzernen Rahmen versehenes Motorrad. Die Wahl zwischen den zwei Gängen erfolgt durch Riemenwechsel, was nur bei Stillstand des Fahrzeugs erfolgen kann. Der sogenannte Reitwagen erreicht 12 km/h.
Daimler und Maybach konstruieren ihr erstes zweiachsiges Fahrzeug, das ebenfalls 12 km/h erreicht.
Da vor allem die Versuchsfahrten auf öffentlichen Straßen immer wieder zur Beunruhigung der Bevölkerung führen, konstruieren Daimler und Maybach ein motorisiertes Boot.
1884
Geburt seines Sohns Adolf.
1889
Maybach präsentiert seinen "Stahlradwagen" mit dem ersten Zahnradwechselgetriebe auf der Pariser Weltausstellung.
1890
Wirtschaftliche Schwierigkeiten veranlassen Daimler, seinen Betrieb in die Daimler-Motoren-Aktiengesellschaft (DMG) umzuwandeln. Differenzen zwischen den Teilhabern führen zum Ausscheiden Daimlers und Maybachs.
1893
Maybach entwickelt den Spritzdüsenvergaser, der zur Grundlage der modernen Vergasertechnik wird.
1895
Maybachs Konstruktionsbüro wird wieder in die DMG integriert.
Er wird zum technischen Vorstand der DMG ernannt.
1895/96
Maybach konstruiert fünf neue Vierzylindermotoren von 6 bis 23 PS.
1897
Er bringt den Wagentyp "Viktoria" mit dem Motor über der Vorderachse zur Serienreife.
1900
Nach dem Tod Daimlers verliert Maybach in der DMG an Einfluß.
Er konstruiert auf Anregung des Kaufmanns und österreichischen K. u. K.-Generalkonsuls Emil Jellinek (1853-1918) unter Verwendung von Leichtmetall einen Rennwagen mit einem 35-PS-Vierzylindermotor und zwei Vergasern. Das Fahrzeug stellt mit Bienenwabenkühler und Zahnradgetriebe das Auto der Zukunft dar. Jellinek bestellt 36 Wagen zum Verkauf. Er nennt das Modell nach seiner Tochter "Mercedes".
1901/02
Ein "Mercedes-Wagen" fährt mit 64,4 km/h Geschwindigkeitsweltrekord.
Maybachs Sohn Adolf erkrankt an der Katatonie, einer Sonderform der Schizophrenie. Er verbringt den Rest seines Lebens in Heil- und Pflegeanstalten und wird im Zuge des "Euthanasieprogramms" 1940 durch das NS-Regime ermordet.
1903/04
Maybach entwickelt den ersten Sechszylinder-Mercedes mit 70 PS.
1906
Er konstruiert einen neuartigen 120-PS-Rennmotor mit Merkmalen wie hängende Ein- und Auslaßventile und Doppelzündung. Diese Kennzeichen werden später bedeutend für die Mercedes-Flugzeugmotoren und für alle anderen Hochleistungsmotoren.
1907
Wegen Auseinandersetzungen mit dem Aufsichtsrat verläßt Maybach die DMG.
Er wird zum Ehrenmitglied des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) ernannt.
1908
Gemeinsam mit seinem Sohn Karl beginnt er mit der Konstruktion von Luftschiffmotoren für Ferdinand Graf Zeppelin.
1909
Gründung der Motorenbau GmbH in Bissingen/Enz (Württemberg) als Tochtergesellschaft der "Luftschiffbau Zeppelin/GmbH" unter der Leitung seines Sohnes Karl. Maybach erhält den Posten eines technischen Beraters.
ab 1909
Die Zeppeline erreichen mit den Maybach-Motoren Geschwindigkeiten von 20 m/s.
1915
Ernennung zum Oberbaurat.
1916
Die Technische Hochschule Stuttgart verleiht Maybach die Ehrendoktorwürde.
1922
Maybach erhält vom VDI die Grashof-Gedenkmünze.
1929
29. Dezember: Wilhelm Maybach stirbt in Stuttgart.
(se)

1997-Present: Revival
In 1997, Mercedes-Benz presented at the Tokyo Motorshow an ultra-luxury concept car under the name Mercedes-Benz Maybach (V12, 5987 cc, 550 hp). The concept was quite successful and Mercedes-Benz decided to develop it. Mercedes, however, made the decision to market the car under the sole brand Maybach.

Maybach was therefore revived as a brand in the early 2000s, with the production of the new model in two sizes — the Maybach 57 and the Maybach 62 (the numbers are equal to the lengths of the automobiles in decimetres; the longer 62 allows rear occupants to recline fully in their seats[1]). The prices range from 231,000 EUR ($335,500) to 300,000 EUR ($426,000). In 2005, the new 57S was added, sporting a more powerful engine (6.0L V12 bi-turbo), producing 604 bhp (450 kW) and 737 ft·lbf (999 N·m) of torque) and cosmetic touches that provides a sporty image.
When customers decide to order a Maybach they can go to Sindelfingen, the marque’s headquarters, (or meet over a video conference centre at a dealer in their own country) to specify every and any detail they desire. Many customers will personalise their cars with their initials or coats of arms. Maybach executives liken the experience to ordering a custom-built yacht or a personalized jet aircraft. Also, with a hand-crafted finish quality, and over two million equipment option combinations available, it is unlikely that two identical cars will ever leave the factory.
The Maybach's main competitor is the Rolls-Royce Phantom. Given that most Maybach owners are chauffeured, owners especially appreciate the Maybach's highly adjustable rear seats with seat warmers, seat coolers, and massage features, none of which can be found in the Rolls Royce.[citation needed] Some have noted that Maybach's superior focus on occupant comfort highlights the difference between their respective creators, BMW and Mercedes-Benz, with BMW being more driver-focused, and Mercedes being more comfort/luxury-focused..


Maybach-Motorenbau GmbH (IPA: [ˈmaɪ.bax]) was founded in 1909 by Wilhelm Maybach with his son Karl Maybach as director. The company was originally a subsidiary of Luftschiffbau Zeppelin/GmbH and was itself known as "Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH" (literally Airship Engine Company) until 1918. Today, the brand is owned by Daimler AG and based in Stuttgart.




1909-1940: Early history
Maybach has historic roots through the involvement of Wilhelm Maybach, who was the technical director of the Daimler-Motoren-Gesellschaft. The company originally developed and manufactured diesel and gas engines for Zeppelins, and then rail cars.
The company first built an experimental car in 1919, with the first car with the first production model introduced two years later at the Berlin Motor Show. Between 1921 and 1940, the company produced various classic opulent vehicles. The company also continued to build heavy duty diesel engines for marine and rail purposes.
Maybach contributed to the German war effort in World War II by producing the engines for the formidable Panther and Tiger tank. After the war, the factory performed some repair work, but automotive production was never restarted, and some 20 years later, its operations were merged into the Daimler AG mainline operations.